zurück zur Übersicht Unser Rudel
Das ist unsere zweibeinige Familie Becker. Mein Mann Erik, unser Sohn Nils, unsere Tochter Fenja und mein Name ist Andrea. Die Aufnahme entstand im Juni 2008!

Wie sind wir auf den Hund gekommen:
Den ersten Rhodesian Ridgeback bekamen ich 1995 zu sehen. Mein Kindheitstraum war immer ein eigener Hund und als ich den RR 1996 näher kennenlernen durfte, wusste ich, dass sich sobald die Gelegenheit ergeben würde, dieser bei mir einziehen würde. Ende 1997 war es dann soweit und am 06.12.1997 zog mein erster Ridgeback Namens Tay (Atay von Assindia) bei mir ein.
Leider war ich sehr unerfahren und hatte mich über die Auswahl von Züchter nicht richtig informiert. Tay stammte aus einer sogenannten Gartenaufzucht und durfte bis zum Alter von 9 Wochen nichts kennenlernen, ausser der Gartenlaube mit intergriertem Zwinger. Es war super sauber und die Welpen sahen gesund aus. Über Gesundheitsuntersuchungen, ausser HD hatte ich auch noch nichts gehört. Tay war ein sehr ängstlicher RR als Welpe und das blieb natürlich auch so. Mit Tay habe ich viele Sachen erlebt und ich bin froh, dass die Erinnerung nicht verblassen. Ich bin froh sie gehabt zu haben, leider verstarb sie im Alter von nur 5 Jahren an Krebs.
Der Gedanke an Zucht war mir gekommen als Tay ca. 3 Jahre alt war. Leider war sie meines Erachtens von Ihrem Wesen nicht für die Zucht geeignet, so dass ich diesen Gedankengang erstmal aufgab.
Als Tay dann verstorben war, wollte ich unbedingt wieder einen Ridgeback. Ein Leben ohne Tay war einfach schrecklich. Keine Sparziergänge mehr, keiner der einen stürmisch begrüßte, keiner der abends mit auf der Couch lag und gekrault werden wollte. Könnte wir den zweiten RR genauso lieben wie den ersten? Jaaaaa!
Wir begannen uns Züchter anzuschauen, die folgende Voraussetzungen haben sollten:
- Die Mutterhündin musste zu uns und unserem damals einjährigen Sohn sein! (diese Anforderung haben viele Züchter nicht geschafft mit vielen netten Ausreden, warum ihre Hündin keine Kinder mögen würde)
- Die Welpen sollten sehr engen Familienkontakt haben und nicht in einem Zwinger, Hundehaus, Garage, Gartenhaus etc großwerden, sondern inmitten des Familienlebens!
- Unser Bauchgefühl musste uns ein eindeutiges Jahr signalisieren, dass dies unser Welpe und unser Züchter werden würde!
- Die Elterntiere sollten gesund sein, wobei ich damals immer noch zu wenig Ahnung hatte! Heute müssten die Eltern auf HD, OCD (Schulter und Ellenbogen), ED und Schiddrüse untersucht sein (siehe Gesundheit)
Ja und dann kam mal wieder alles ganz anders. Von einer schweizerischen Züchterin bekam ich eine Telefonnummer von einer Züchterin in Südafrika.
Diese Züchterin war uns nicht ganz so sympathisch, aber über den KUSA Verband gelangen wir auf die Anzeige von Liz Hattingh mit dem Kennel Hattli.
Die Mutterhündin, einfach nur ein Traum von Ridgeback, nach den Beschreibungen von Liz ein Traumhund. Liz ein einfach nur sehr sympathischer Mensch, deren Liebe zu ihren Hunden bei jedem Gespräch zum Ausdruck kam.
Und dann bekamen wir Bilder von Tamu mit Beschreibung ihres Wesens.
Mein Gott war die süß. Ich erzählte Liz, dass wir eine dem Standard entsprechende Hündin suchen würden, die aber von mittlerem Temperament sein sollte. Liz erzählte uns, dass sie so eine Hündin hätte, diese jedoch reserviert wäre und sie noch nicht wüsste, wie die Interessenten sich entscheiden würden. Nach einer Woche bangen, bekamen wir die Email das wir Tamu haben könnten. Mein Gott waren wir aufgeregt. Machen wir auch alles richtig, einen Hund einfach per Flugzeug in unserer Land zu holen. Ein Welpe der uns nicht kennt, der lange Flug, könnte ihr was unterwegs passieren. Wie übersteht sie den Flug? Wir holten uns Rat bei Besitzern, die ihren RR auch per Flugzeug von Südafrika nach Frankfurt haben einfliegen lassen. Und alle berichteten uns das die Welpen dies völlig unbeschadet überstanden hätten.
Oh je waren wir aufgeregt. Nils haben wir bei der Oma untergebracht und dann sind mein Mann Erik und ich nach Frankfurt zum Flughafen gefahren, mit ganz viel Papierkram. Es hat 2 Stunden gedauert, bis der ganze Papierkram erledigt war und dann wurden wir zu Tamu geführt. Mein Herz pochte. Tamu war Zwischenzeitlich von den netten Leuten aus ihrem Kennel gelassen worden und durfte sich in einem abgetrennten Abteil frei bewegen.
Als Tamu uns sah, kam sie freudestrahlend auf uns zugewedelt. Mein Gott war sie klein und so aufgeweckt. Tamu ging absolut souverän mit uns mit!
Als wir mit ihr am Auto ankamen gab ich erst mal etwas zu essen, was sie auch dankbar annahm. Nachdem wir noch eine Weile gespielt hatten, nahm ich Tamu auf meinen Schoss und wir fuhren Richtung Heimat Korschenbroich.
Tamu schlief selig auf meinen Schoss, als ob sie noch nie etwas anderes gemacht hatte. Zwischendurch machten wir Pausen!
Bis heute ist Tamu unserer absoluter Traum RR und wir sind Liz einfach nur dankbar diesen wunderbaren Hund bekommen zu haben.
Einmal Ridgeback immer Ridgeback!
Aber auch ansonsten haben wir gerne Tiere um uns z.b. unsere beiden Katzen Holly (Karthäuser-Siam Mix) und unsere Katze Debby (Heilige Birma) und unsere Hühner!
Sollten Sie Intresse haben einen Welpen aus unserer turbulenten Familie zu erhalten, der selbstverständlich auch innerhalb dieser großgezogen wird und nicht abseits in irgendeinem Welpenhaus, Garage oder Gartenlaube, dann freuen wir uns auf Ihre Kontaktaufnahme!
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